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Pilotenstreik: Air France streicht mehr als die Hälfte aller Flüge

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Pilotenstreik: Air France streicht mehr als die Hälfte aller Flüge

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Der Pilotenstreik bei Air France führt zu immer mehr Flugausfällen. Am zweiten Streiktag mussten 60 Prozent aller Flüge gestrichen werden. Für Mittwoch geht die Fluglinie von ähnlichen Ausfallzahlen aus. Der Streik könnte noch bis Anfang nächster Woche dauern. Air-France-Passagiere wurden aufgefordert, ihre Flüge kostenlos umzubuchen oder zu stornieren. Andere Fluglinien haben ihre Angebot für inländische Strecken ausgeweitet. Es besteht auch die Möglichkeit auf die französische Bahn auszuweichen.

Die Fluglinie informiert ihre Kunden über ihren Twitter-Account. Auch der Newsroom bietet nützliche Informationen.

Der Streik der Gewerkschaften richtet sich gegen Sparpläne von Air France-KLM. Das Unternehmen möchte Kurz- und Mittelstrecken an seine Billigtochter Transavia übertragen und damit seine jährlichen Kosten um mehr als eine Milliarde Euro senken. Die Piloten fordern einen einheitlichen Vertrag für ihre Berufsgruppe bei Air France. Ihre Gewerkschaft befürchtet durch den Ausbau der Billigfluglinie eine Auslagerung von Jobs und schlechtere Arbeitsbedingungen.

Im Tarifkonflikt der Lufthansa gab es hingegen eine überraschende Wende: Die Piloten sagten ihren für Dienstag geplanten Streik kurzfristig ab. Die Pilotenvereinigung Cockpit strebt neue Gespräche mit der Airline an.