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WHO: "Ebola-Krise ist beispiellos"

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WHO: "Ebola-Krise ist beispiellos"

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Die Krankheit Ebola hat im Westen Afrikas bisher fast 2500 Menschen getötet. Das ist laut der Weltgesundheitsorganisation gut die Hälfte der bekannten Infizierten. Zahlen, die täglich und immer schneller steigen. Allein in den vergangenen 21 Tagen habe sich die Hälfte der gut 5000 Infizierten angesteckt, so die WHO. Um die Krankheit zu bekämpfen, benötige man rund eine Milliarde Dollar und man müsse schneller handeln, so die Organisation.

Bruce Aylward von der WHO meinte: “Diese Krise ist für die heutige Zeit beispiellos. Die Zahl der Ebolafälle kann unter 20.000 gehalten werden, aber dafür müssen wir deutlich schneller reagieren.”

Die Vereinten Nationen fürchten inzwischen, dass die betroffenen Länder zusammenbrechen könnten. Die Folgen der Krankheit beträfen alle Lebensbereiche, hieß es. Dazu gehört nicht zuletzt auch der Tourismus. Wie hier in Sierra Leone bleiben die Besucher weg, Strände und Hotels sind leer, Airlines streichen Flüge. Dafür warnen vielerorts Schilder vor der Gefahr durch die Krankheit. Vom Ausbruch ist neben Sierra Leone und Liberia auch Guinea betroffen, wo die Krankheit im März erstmals diagnostiziert worden war.