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Ebola: Weltbank warnt vor "katastrophalen" wirtschaftlichen Folgen

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Ebola: Weltbank warnt vor "katastrophalen" wirtschaftlichen Folgen

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Angesichts der Ebola-Epidemie in Westafrika hat die Weltbank vor “katastrophalen” wirtschaftlichen Folgen für die drei am stärksten betroffenen Länder gewarnt. Der Schaden könnte sich auf mehr als 600 Millionen Euro belaufen. Liberia treffe es am härtesten. Das Land erhalte demnach auch die Hälfte der neu beschlossenen Hilfen in Höhe von insgesamt 77 Millionen Euro.

Diese werden dringend benötigt, wie Stefan Liljegren, Koordinator für “Ärzte ohne Grenzen”, in Monrovia berichtet: “Der heikelste Punkt ist die Eingangstür. Wir öffnen sie jeden Tag nur für ein oder zwei Stunden, dann ist alles voll. Das bedeutet, dass wir sehr kranke Menschen wegschicken, ihnen ins Gesicht sehen und sagen: Es tut uns leid, aber wir können Sie nicht aufnehmen, obwohl sie bitten und betteln. Sie wollen nicht nach Hause und ihre Familie anstecken, aber ich habe einfach keinen Platz für sie.”

3000 US-amerikanische Militärangehörige sollen in Guinea, Liberia und Sierra Leone beim Bau von Kliniken helfen, ==das kündigte Präsident Barack Obama an.