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US-Senat billigt Waffenlieferungen an syrische Rebellen

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US-Senat billigt Waffenlieferungen an syrische Rebellen

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Der US-Senat hat Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen zugestimmt. Nach dem Abgeordnetenhaus stimmte auch der Senat für den Antrag von Präsident Obama die gemäßigten Rebellen in Syrien für den Kampf gegen die Dschihadisten vom “Islamischen Staat” (IS) zu bewaffnen und auszubilden. Die US-Regierung hatte bislang eine Bewaffnung der syrischen Rebellen abgelehnt, weil sie befürchtete, die Waffen könnten in die Hände radikaler Kräfte gelangen.

“Als Amerikaner lasen wir uns keine Angst machen. Wenn man unseren Bürgern Leid zufügt oder die USA oder ihre Verbündeten bedroht, dann spaltet uns das nicht, das eint uns. Die US-Streitkräfte im Irak haben keinen Kampfauftrag und werden ihn auch nicht haben. Ihre Aufgabe liegt darin, unsere Partner zu beraten und ihnen zu helfen”, erklärte Obama.

Neben der Ausbildungsmission bilden Luftangriffe den Kern der US-Strategie gegen die Dschihadisten. Für die Ausbildung von Kämpfern sollen 387 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden. Damit sollen jährlich 5.000 oppositionelle Kräfte ausgebildet und bewaffnet werden. Zunächst wollen die USA kleinere Waffen, Fahrzeuge und einfache Ausrüstung liefern. Das Training soll in Saudi-Arabien stattfinden. Während im Norden Syriens IS-Kämpfer 21 kurdische Dörfer einnahmen, vertrieben Peschmerga den IS aus einigen Dörfern im irakischen Teil Kurdistans.