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Irak: Proteste gegen US-Einmischung

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Irak: Proteste gegen US-Einmischung

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Proteste in der irakischen Hauptstadt Bagdad: Hunderte Anhänger des anti-amerikanisch eingestellten Geistlichen Muqtada el Sadr haben gegen das US-Engagement im Irak demonstriert.

Der Schiit Sadr hatte vor Kurzem bei einem Besuch von US-Außenminister John Kerry erklärt, der Irak sollte nicht mit Besatzern kooperieren.

Der UN-Sicherheitsrat hatte zuvor die Weltgemeinschaft in einer Erklärung aufgefordert, die irakische Regierung im Kampf gegen die IS-Miliz zu unterstützen.

Kerry forderte vor dem Gremium eine “globale Kampagne” gegen den Islamischen Staat. Die Miliz stelle eine Gefahr für alle dar.

US Präsident Obama hatte zuvor mitgeteilt, dass sich inzwischen mehr als 40 Nationen verpflichtet hätten, die Anti-IS-Koalition zu unterstützen.

Frankreich bombardierte unterdessen als erster Staat nach den USA Stellungen der IS-Miliz im Irak.

Dabei war am Freitag ein Versorgungsdepot zerstört worden. Weitere Einsätze sollen in den kommenden Tagen folgen.

IS-Kämpfer hatten zuletzt in einer kurdischen Enklave in Nordsyrien mehr als 60 Dörfer erobert.