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Ebola-Ausgangssperre ein Erfolg

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Ebola-Ausgangssperre ein Erfolg

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Am zweiten Tag der Ebola-Ausgangssperre sind die Straßen in Sierra Leones Hauptstadt Freetown verlassen. 30.000 Helfer versuchen während der Ausgangssperre alle Haushalte zu besuchen und die Menschen über Ebola aufzuklären und mögliche weitere Verdachtsfälle zu entdecken. Allein in Sierra Leone sind bislang mehr als 500 Menschen an Ebola gestorben.

“Es gibt Berichte über einige Fälle. Sie sind nicht bestätigt, aber in Portloko gab es 22 positive Fälle. Sie wurden in ein Behandlungszentrum gebracht”, berichtet Koordinator Stephen Gaoj.

“Die Menschen kooperieren. Wir gehen zu den Menschen und sie hören uns zu. Wir sensibilisieren sie und sie versprechen uns, das umzusetzen”, sagt Ibrahim Raschid Kamara.

Saudi Arabien verschärft seine Gesundheitskontrollen am König Abdulasis-Flughafen in Dschidda. Zur Hadsch im kommenden Monat werden drei Millionen Pilger erwartet. Ebola-Verdachtsfälle bei den Einreisenden sollen sofort in Krankenhäuser eingewiesen werden. Pilgern aus Sierra Leone, Liberia und Guinea wird die Einreise verweigert.