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Friedensvertrag in Sanaa unterzeichnet

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Friedensvertrag in Sanaa unterzeichnet

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Nach mehreren Wochen blutiger Auseinandersetzung im Jemen haben führende Politiker und Vertreter der schiitischen Huthi-Rebellen einen Friedensvertrag unterzeichnet.

Die Schiiten kämpften vor allem in zwei nördlich von Sanaa gelegenen Provinzen gegen Regierungstruppen und bewaffnete Anhänger der sunnitischen Islah-Partei. Die Einigung erfolgte in der Hauptstadt Sanaa in Anwesenheit von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi. Die Kämpfe seien gegen den Willen Gottes, die Menschen müssten nun Verantwortung übernehmen, so der Präsident. Das nun unterzeichnete Abkommen soll die Konfliktparteien in einer Nationalen Konferenz an einen Tisch bringen.

Hunderte Menschen kamen durch den Konflikt bislang ums Leben. Vor einer Woche hatte die Armee begonnen, Luftschläge gegen Huthi-Stellungen zu fliegen. Noch am Sonntag waren die Rebellen weiter in die Hauptstadt Sanaa vorgerückt. Ungeachtet fortlaufender Verhandlungen hatten die Aufständischen nach Medienberichten das Armee-Hauptquartier und einen Militärstützpunkt im Norden der Stadt gestürmt. Augenzeugen berichteten von Gefechten in der Nähe des Stadtzentrums.