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Dorf in Sorge: Bangen um entführten Franzosen

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Dorf in Sorge: Bangen um entführten Franzosen

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Auch zu Hause ist die Sorge groß: In seinem Heimatort, dem südfranzösischen Bergdorf Saint Martin Vésubie, verfolgen die Einwohner alle Nachrichten um den Bergführer, der am Sonntag in Algerien entführt wurde.

Sie sind geschockt, sie hoffen und bangen. “Ich kannte ihn schon als Kind. Er ist ein wunderbarer Kerl. Ich habe Tränen in den Augen. Ich kann nicht weiterreden”, sagt ein Einwohner. Der Bürgermeister des Ortes hat die Einwohner zur Unterstützung des 55-Jährigen mobilisiert und erklärt: “Wir verstehen es noch nicht, wir verstehen es nicht. Unsere größte Sorge ist das sehr kurze Ultimatum.”

Möglicherweise hatte der Franzose bereits vor seiner Entführung eine Vorahnung: Auf seiner Facebook-Seite antwortet er auf eine Einladung: “Wenn ich aus Algerien zurückkehre, nach dem 1. Oktober, falls ich zurückkehre! Sehr gerne…”