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Drei Monate nach Entführung der Talmud-Schüler: Israelische Soldaten erschießen Verdächtige

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Drei Monate nach Entführung der Talmud-Schüler: Israelische Soldaten erschießen Verdächtige

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Israelische Soldaten haben nach Militärangaben zwei Palästinenser erschossen, die für die Entführung und Ermordung drei israelischer Jugendlicher im Westjordanland verantwortlich sein sollen. Laut der israelischen Zeitung “Haaretz” bestätigte die Hamas den Tod der Männer.

SpecialForces engaged #Hamas terrorists Kawasme & Abu Aish they no longer pose a threat to #Israeli civilians. #IDF pic.twitter.com/iUCnxzfQDf— Peter Lerner (@LTCPeterLerner) 23 Septembre 2014

Einer der Verdächtigen sei laut einer “visuellen Bestätigung” sicher tot, so Armeesprecher Peter Lerner. Der Zweite könne nur sehr unwahrscheinlich überlebt haben. Lerner zufolge eröffneten die militanten Palästinenser das Feuer, als Spezialkräfte versuchten, sie in Hebron zu verhaften. Palästinensische Quellen berichten, die Armee habe begonnen zu schießen.

Die drei israelischen Teenager waren Mitte Juni verschwunden, kurz darauf wurden ihre Leichen gefunden. Die flüchtigen Verdächtigen wurden laut Lerner vor etwa einer Woche aufgespürt. Bei dem Einsatz in Hebron seien auch drei Familienmitglieder eines Verdächtigen festgenommen wurden. Die Entführung der Jugendlichen stand am Anfang des jüngsten Kriegsausbruchs im Nahen Osten, bei dem bis zum Waffenstillstand vor etwa einem Monat mehr als 2100 Menschen starben.