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Emma Watson und die Nacktfotos: Schlechter Scherz von Geeks

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Emma Watson und die Nacktfotos: Schlechter Scherz von Geeks

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Sie ist weltberühmt, seit sie im Grundschulalter in den Harry-Potter-Filmen mitgespielt hat, doch dann sah es so aus, als gebe es einige, die Emma Watson für ihr Engagement “bestrafen” wollen. Nachdem sie vor der UNO eine engagierte Rede für mehr Gleichberechtigung gehalten hatte, wurde die Hermine-Granger-Darstellerin im Internet von Hackern bedroht. Sie wollten angeblich Nacktfotos von Emma Watson veröffentlichen. Sogar eine Webseite mit einem Countdown bis zur Veröffentlichung der Nacktbilder hatten die Gegner der 24-Jährigen vorübergehend eingerichtet. Alles nur Zoff unter verschiedenen Gruppen von Internet-Geeks, die sich auf Kosten von Emma Watson einen Scherz erlaubt haben und die versuchen, die Berühmtheit der Schauspielerin für ihre Zwecke zu nutzen. Offenbar gibt es sogar ein echtes Geschäft mit schlechten Scherzen, eine sogenannte “hoax economy”.

In ihrer Rede vor der UNO hat sich Emma Watson für die Kampagne HeForShe stark gemacht, die sich für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Gesellschaft einsetzt. Diese Initiative soll Jungs und Männer dazu ermutigen, sich ebenfalls für Gleichberechtigung stark zu machen.

Emma Watson ist seit einem halben Jahr UN-Sonderbotschafterin für Gleichberechtigung. Und sie tritt dafür ein, dass Männer und Frauen zusammen arbeiten statt gegeneinander.
Dass dieses Engagement für andere Zwecke missbraucht wird, ist für die Schauspielerin, die sich seit den Harry-Potter-Zeiten zu einer engagierten jungen Frau gemausert hat, sicher bitter.