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USA greifen islamistische Aufständische nun auch in Syrien an

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USA greifen islamistische Aufständische nun auch in Syrien an

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Die USA haben im Kampf gegen islamistische Aufständische nun auch Ziele in Syrien angegriffen.

Eines der Ziele war dabei der sogenannte Islamische Staat, der auch im Irak tätig ist und dort bereits bekämpft wird.

Die amerikanischen Angriffe trafen aber auch andere islamistische Milizen, wie die Nusrafront, ein Ableger der Al-Kaida-Gruppe.

Ein weiteres Ziel war die weitgehend unbekannte Chorasan-Gruppe – nach amerikanischen Angaben erfahrene Al-Kaida-Kämpfer, die Anschläge auch in den USA vorbereiten würden.

Laut syrischer Opposition wurden insgesamt mindestens siebzig Islamisten getötet, aber auch mehrere Unbeteiligte.

Das Verteidigungsministerium der USA teilte mit, arabische Länder wie Katar oder Saudiarabien hätten die Luftangriffe unterstützt.

In welcher Form, bleibt unbekannt. Nur Jordanien bekannte sich dazu, ebenfalls Angriffe geflogen zu haben.

Die syrische Regierung wurde vorab informiert – durch einen Brief der USA, den Iraks Außenminister bei einem Besuch überbracht hatte.

Eine Zusammenarbeit gegen den gemeinsamen Feind läge nahe, ist aber unmöglich:

Schließlich sind die USA ebenso ein Gegner der syrischen Regierung und wollen sie stürzen.

Das ist der große Unterschied zum Irak, wo die Regierung so etwas wie ein Verbündeter ist und ausdrücklich um militärische Hilfe gebeten hat.