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Die UN und ihr Vielfrontenkampf

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Die UN und ihr Vielfrontenkampf

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Es sind Sorgen um die weltweite Sicherheit, die einen dunklen Schatten auf die UN-Generalversammlung werfen. Der Vormarsch radikaler Islamisten und viele andere Krisenherde versetzen die Staatengemeinschaft in Unruhe.
Genug Diskussionsstoff für die Zusammenkunft in New York, weiß UN-Generalsekretär Ban Ki-moon: “Zunächst einmal: Die Organisation Islamischer Staat ist eine Gefahr für die gesamte Menschheit. Dann natürlich der Klimawandel, das ist ein Thema, das unsere Zeit prägt. Auch der Ebola-Ausbruch in Westafrika erfordert unsere Aufmerksamkeit und schnelles Handeln, die massive Mobilisierung von Ressourcen und den politischen Willen.”

Die Vereinten Nationen bewegen sich im Spannungsfeld mehrerer Konflikte – derzeit rechnet die UN etwa mit Hunderttausend weiteren syrischen Flüchtlingen an der Grenze zur Türkei, sollte die Stadt Ain al-Arab von der IS erobert werden.

“Wahrscheinlich ist auch, dass Fragen einer UN-Reform diskutiert werden, auch der wachsende Ärger über die Vetomächte im Sicherheitsrat, wo fünf ständige Mitglieder im Verdacht stehen, Schlüsselentscheidungen zu blockieren, um eigene Interessen durchzusetzen”, so Euronews-Reporterin Isabelle Kumar.