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Obama: Bilanz erster US-Luftschläge in Syrien

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Obama: Bilanz erster US-Luftschläge in Syrien

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Gemeinsam mit fünf arabischen Verbündeten haben die USA ihre Angriffe auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vom Irak auf Syrien ausgeweitet. Mindestens 14 IS-Stellungen in mehreren Provinzen des Bürgerkriegslandes seien bombardiert worden, teilte das US-Militär mit.
Nach Angaben von Menschenrechtlern wurden dabei 70 IS-Extremisten getötet. Zudem starben 50 Kämpfer einer Al-Kaida nahestehenden Gruppierung in Syrien.

Zu den Angriffszielen mit Schwerpunkt auf der IS-Hochburg Rakka gehörten laut dem US-Militär Kommandozentren,
Trainingslager, Waffenarsenale und Versorgungslager der IS-Miliz.

US-Präsident Barack Obama zeigte sich bei einem Treffen mit Vertretern der fünf Verbündeten zufrieden:

“Wir können jetzt eine klare Botschaft aussenden. dass die Welt zusammensteht und dass wir den IS schwächen und komplett zerstören werden. Das gilt auch für andere extremistische Ideologien, die zu Blutvergießen führen.”

Bei den US-Luftangriffen wurden nach Angaben von Menschenrechtlern auch acht Zivilisten getötet, darunter zwei Kinder. Bei den fünf US-Verbündeten handelt es sich um Saudi-Arabien, Jordanien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain. In welcher Form die Länder an den Attacken beteiligt waren, blieb zunächst unklar.