Eilmeldung

Eilmeldung

Obama zu IS: "Die einzige Sprache, die diese Mörder verstehen, ist die Sprache der Stärke"

Sie lesen gerade:

Obama zu IS: "Die einzige Sprache, die diese Mörder verstehen, ist die Sprache der Stärke"

Schriftgrösse Aa Aa

US-Präsident Barack Obama hat die Vereinten Nationen dazu aufgefordert, die USA im Kampf gegen die Milizen des “Islamischen Staat” (IS) zu unterstützen. In einer Rede vor der UN-Vollversammlung in New York sprach er von einem “gewaltsamen Extremismus”, der sich wie ein Krebs in vielen Teilen der muslimischen Welt ausgebreitet habe.

“Die einzige Sprache, die diese Mörder verstehen, ist die Sprache der Stärke”, so Obama. “Die Vereinigten Staaten von Amerika werden mit einer breiten Koalition arbeiten, um dieses Netzwerk des Todes zu zerlegen. Dabei sind wir nicht allein. Ich fordere die Welt dazu auf, sich uns in diesem Kampf anzuschließen. Diejenigen, die Teil von IS geworden sind, sollten das Schlachtfeld verlassen, solange sie noch können.” Weiter sagte er: “Es wird Zeit, dass die Welt, besonders die muslimischen Gemeinschaften, der Ideologie von Organisationen wie Al Qaida und IS deutlich und ständig eine Absage erteilen.”

Obama kündigte zudem an, im Sicherheitsrat eine UN-Resolution gegen den Zustrom terroristischer Kämpfer in Krisengebiete verabschieden zu wollen.

Die Einschätzung unseres Korrespondenten Stefan Grobe: “Der plötzliche Aufstieg des Islamischen Staat hat Präsident Obama zu etwas gezwungen, das lange als unwahrscheinlich galt: Er muss um Unterstützung in einem Konflikt werben, den er nie wollte. Aber jetzt wird sich Amerika langfristig engagieren. Das ist Obamas Botschaft an die Dschihadisten, an den US-Kongress und diejenigen, die ihm nachfolgen wollen.”