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Armee von Myanmar lässt Kindersoldaten frei

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Die Armee von Myanmar hat mehr als 100 Kindersoldaten freigelassen. Während der Militärherrschaft in Burma haben Tausende Minderjährige bei den Streitkräften gedient. Regierung und Armee haben 2012 ein Abkommen mit den Vereinten Nationen über das heikle Thema geschlossen. Seitdem werden immer wieder Kindersoldaten aus der Armee entlassen.

“Die Minderjährigen wurden von der Armee und von kleineren nicht-staatlichen Gruppen rekrutiert. Auch die Rebellen haben die Verpflichtung, ihre Kindersoldaten freizulassen”, so Bertrand Bainvel, Burmabeauftragter des UNO-Kinderhilfswerks Unicef.

Auch den Rebellenorganisationen des Landes wird von der UNO vorgeworfen, Minderjährige zu rekrutieren. Seit März 2011 gibt es eine zivile Regierung in dem südostasiatischen Staat. Davor herrschte jahrzehntelang eine Militärjunta. Wie viele Minderjährige weiterhin als Kindersoldaten ausgenutzt werden, ist unklar.