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Er ist berühmt und berüchtigt - der Ryder Cup

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Er ist berühmt und berüchtigt - der Ryder Cup

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Vom Einzelkämpfer zum Teamplayer. Das macht den besonderen Reiz aus.
Drei Tage lang messen sich die besten 12 Spieler aus den USA und Europa auf allerhöchstem Niveau.
Es geht um den legendären Ryder Cup im Golfsport. Es ist die 40gste Ausgabe. Dieses Jahr wird er auf dem berühmten Platz im schottischen Gleneagles ausgetragen.

Im Gegensatz zu den sonst üblichen Golfturnieren, geht es jetzt um das Mannschaftserlebnis. Auch das Punktesystem ist anders. Für jedes Loch, bei dem man weniger Schläge als der Konkurrent gebraucht hat, bekommt man einen Punkt.
Insgesamt werden maximal 18 Löcher gespielt. Doch oft sind die Punkte schon vorher vergeben, weil man uneinholbar vorne oder hoffnungslos hinten liegt.

Es gibt drei Spielformen:
Fourballs, Foursomes und Singles.
Was genau verbirgt sich dahinter?

Bei den Fourballs treten jeweils zwei Akteure der Teams direkt gegeneinander an. Alle spielen ihren eigenen Ball. Gewertet wird das bessere Ergebnis innerhalb der Mannschaft.
Bei Gleichstand wird der Punkt geteilt.

Bei den Foursomes wird ein Ball vom jeweiligen Zweierteam abwechselnd geschlagen. Gewertet werden nur die gewonnen oder verlorenen Löcher.
Am ersten und zweiten Tag werden vier Fourballs am Morgen und vier Foursomes am Nachmittag ausgetragen.

Das Finale sind die Singles. Alle 24 Teilnehmer gehen auf 12 Einzelrunden.

Die Besten der Besten. Die Starterliste des Ryder Cups liest sich wie das who`s who des Golfsportes.

Im europäischen Team bildet der Weltranglistenerste Rory McIlroy die Speerspitze.
Die dritte Teilnahme für den Deutschen Martin Kaymer.
Er ist immer eine Bank beim Ryder Cup – Ian Poulter.
Premiere für einen Iren als Chef: Paul McGinley.

Das amerikanische Team wird von Bubba Watson angeführt.
Zum zehnten Mal dabei ist Phil Mickelson.
Tiger Woods fehlt.
Das wohl grösste Talent im Feld – Jordan Speith.
Das Sagen hat Tom Watson. Der 65-jährige führte die Mannschaft schon 1993 zum Sieg.

Martin Kaymer mit dem Jubel der Europäer 2012. Nach 2010 holten sie sich erneut den Titel.
Insgesamt haben die Amerikaner 25 Mal gewonnen.

Folgt der dritte Sieg der Europäer hintereinander? Sie sind gut im Form.
Aber der Ryder Cup folgt keinen Gesetzen.
Nur eines ist immer gleich, es ist ein enorm spannender Wettbewerb.