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USA bombardieren Öl-Anlagen der Dschihadisten

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USA bombardieren Öl-Anlagen der Dschihadisten

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Die USA und ihre arabischen Verbündeten haben Öl-Anlagen bombardiert, die von den IS-Milizen kontrolliert werden. Ziel ist es die Dschihadisten von ihrer wichtigsten Einnahmequelle abzuschneiden. Nach US-Angaben des Pentagons nehmen die Extremisten durch den Verkauf und Schmuggel von Öl täglich rund 1,56 Millionen Euro ein. Nach US-Angaben wurden zwölf Raffinerien in der Nähe der Städte Dair as-Saur und Hasaka angegriffen. Erste Hinweise, so das US-Zentralkommando in Tampa deuteten darauf hin, dass die Einsätze erfolgreich gewesen seien. Bei den Luftangriffen wurden nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mindestens 14 Extremisten und fünf Zivilisten getötet worden.

In der Nähe der Stadt Kobani (arabisch: Ain al-Arabi) lieferten sich IS-Kämpfer und kurdische Volksschutzeinheiten heftige Kämpfe. Kobani ist von drei Seiten eingeschlossen. Die Dschihadisten haben ihre Kämpfer im Süden von Kobani zusammengezogen. In der Nacht schlugen die kurdischen Soldaten einen Angriff zurück. Die Front soll in etwa 12 Kilometer Entfernung von Kobani verlaufen.