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Russland dementiert Treffen mit ukrainischem Militär

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Russland dementiert Treffen mit ukrainischem Militär

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Das russische Außenministerium hat Meldungen über ein Treffen russischer und ukrainischer Militärs zur Festlegung einer Pufferzone in der Ostukraine dementiert. Die Umsetzung des Waffenstillstandes sei Sache der ukrainischen Regierung und der Gebiete Donezk und Luhansk. Als Mitglied der Ukraine-Kontaktgruppe habe Russland lediglich eine unterstützende Rolle, gemeinsam mit der OSZE.

Das ukrainische Verteidigungsministerium hatte zuvor erklärt, eine Dreiseitige Gruppe, der auch 76 russische Soldaten angehörten, habe sich in der Ostukraine getroffen.

Nach Angaben der Separatisten gibt es an “70 % der Frontlinie” keine Kämpfe mehr. In Ilowajsk ist es ruhig, doch die Bewohner leiden unter der Teilung:

“Für die Zukunft hoffe ich, dass Russland uns vor diesem Horror beschützen wird. Weil unsere Ukraine uns kein Geld geben will – die sagen, sollen Euch doch die ernähren und die Renten zahlen, die Euch beschützen. In den vergangenen vier Monaten hat keine der Großmütter, auch meine Mutter nicht, Rente erhalten. Wir haben kein Geld und wissen nicht, wie wir überleben sollen”, sagt Rentnerin Natalja Nikolejewna.

In der Nacht wurde am Flughafen von Donezk gekämpft. Die ukrainischen Regierungstruppen schlugen nach eigenen Angaben zwei Angriffe der Separatisten zurück.
Die Vereinbarung von Minsk sieht die Schaffung einer Pufferzone vor, durch die die Artillerie beider Seiten außer Schussweite des Gegners kommt.