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Keine Einigung bei Atomverhandlungen mit dem Iran

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Keine Einigung bei Atomverhandlungen mit dem Iran

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Die Hoffnung war groß, dass es diese Woche, am Rande der UN-Vollversammlung in New York, einen Durchbruch geben könnte. Denn viel Zeit bleibt nicht mehr: Am 24. November endet die selbst gesetzte Frist, innerhalb derer man sich einig werden muss.

Irans Präsident Hassan Ruhani gehen die Gespräche nicht schnell genug voran. Bei der anschließenden Pressekonferenz sagte er: “Der Iran wird nicht auf sein Recht auf eine friedliche Nutzung der Atomkraft verzichten. Die Urananreicherung zu zivilen Zwecken wird fortgesetzt. Die Sanktionen müssen ein Ende haben.”

Ruhani war bemüht, seinen guten Willen zu zeigen. Er stellte, falls der Streit gelöst wird, ein völlig neues Umfeld zur Zusammenarbeit auf regionaler und internationaler Ebene in Aussicht. Der Westen hätte an einer solchen neuen Form des Umgangs miteinander viel Interesse. Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat wäre der Iran eine große Hilfe.