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"Geisterspiel": FC Bayern München in Moskau gefordert

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"Geisterspiel": FC Bayern München in Moskau gefordert

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Der FC Bayern München trifft am zweiten Spieltag der Champions League auf ZSKA Moskau. Der deutsche Meister muss sich auf ein menschenleeres Stadion gefasst machen, lediglich einige Berichterstatter und Funktionäre haben Zutritt, der gemeine Fan ist ausgeschlossen. Der Moskauer Armeeklub wurde von der UEFA mit einem “Geisterspiel” belegt, nachdem ZSKA-Anhänger gegnerische Spieler rassistisch beleidigt hatten.

“Unser Ziel ist, an uns zu glauben und unsere bestmögliche Leistung abzurufen”, versucht sich Trainer Leonid Slutsky auf das Sportliche zu konzentrieren. “Ob das dann zu einem Sieg oder einem Unentschieden reichen wird, wissen wir nicht. Aber das ist unsere Zielsetzung.”

In der Nacht zum Montag wurden die Bayern-Spieler aus dem Schlaf gerissen, als in ihrem Moskauer Quartier Feueralarm ausgelöst wurde. Trainer Pep Guardiola muss ohne fünf Langzeitverletzte auskommen: Bastian Schweinsteiger, Franck Ribery, Holger Badstuber, Javi Martinez und Thiago Alcantara.

ZSKA Moskau bekam am ersten Spieltag eine 1:5-Packung vom AS Rom verabreicht. Die Italiener sind Spitzenreiter und messen sich nun mit Manchester City.

In Gruppe F hat APOEL Nikosia Ajax Amsterdam zu Gast, der französische Meister Paris Saint-Germain empfängt den FC Barcelona.

Beflügelt vom Sieg im Revierderby gegen Borussia Dortmund will der FC Schalke 04 auch gegen NK Maribor punkten. Das zweite Spiel in Gruppe G bestreiten Sporting Lissabon und der FC Chelsea.

In Gruppe H hofft BATE Baryssau auf eine Überraschung gegen Athletic Bilbao, Schachtar Donezk trifft auf den FC Porto. Ausgetragen wird das Spiel aufgrund der Sicherheitslage nicht in Donezk, sondern in Lwiw nahe der polnischen Grenze.