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Hongkong - Demonstrationen machen Anlegern Kopfzerbrechen

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Hongkong - Demonstrationen machen Anlegern Kopfzerbrechen

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Die politischen Unruhen in Hongkong haben die Aktienmärkte belastet, nicht nur in Asien und Konjunktursorgen machten Anlegern an den Börsen weltweit zu schaffen.

Zum einen lösten die Demonstrationen in Hongkong Ängste aus, die Konjunkturlokomotive China könnte an Fahrt verlieren.

Viele Anleger fürchteten aber auch, die Proteste könnten auf das gesamte Land überschwappen, immerhin die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt , so Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX in Frankfurt. Dabei sei das Wachstum in China derzeit ohnehin nicht mehr sonderlich hoch. “Springt der Motor China nicht bald wieder an, hieße das auch für die gesamte Weltwirtschaft, noch einen Gang runter zu schalten.”

Nach drei Nächten mit heftigen Ausschreitungen war am Montag gespannte Ruhe in Hongkongs Straßen eingekehrt. Tausende von Menschen hatten für mehr Demokratie demonstriert. Die frühere britische Kronkolonie zählt seit 1997 wieder zu China und genießt nach dem Prinzip “Ein Land, zwei Systeme” weitgehende Autonomie – die Demonstranten wollen aber auch Kandidaten wählen können, die nicht von Peking vorgefiltert sind.

Der Hang Seng (Hongkong) verlor knapp zwei Prozent, der Eurostoxx50 1,04, der Dax (Frankfurt) 0,71 Prozent.

Die Ölpreise zogen ganz leicht an, der Euro erholte sich etwas auf 1,2702 Dollar.

su mit dpa, Reuters