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Japan setzt Bergungseinsatz nach Vulkanausbruch fort

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Japan setzt Bergungseinsatz nach Vulkanausbruch fort

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Er bebt noch immer und stößt Rauch aus: Der Vulkan Ontake macht den Bergungseinsatz nach seinem Ausbruch weiter schwer. Am Sonntag mussten die Bergungarbeiten unterbrochen werden. Über 500 Einsatzkäfte kämpfen sich nun jedoch wieder auf den Gipfel. Eine dicke Ascheschicht macht das Marschieren auf den Hängen dabei schwer.

Bislang wurden vier Tote geborgen. Am Gipfel liegen jedoch noch weitere 27 Opfer. Rund 250 Wanderer waren von dem Ausbruch überrascht worden. Die meisten konnten den giftigen Gasen, der Asche und dem Geröll entkommen. Viele schafften es in eine Berghütte. Das Militär brachte die ersten Überlebenden mit Helikoptern in Sicherheit.

Der 3067 Meter hohe Vulkan Ontake liegt rund 200 Kilomenter westlich der Hauptstadt Tokio und ist der zweithöchste Vulkan Japans. Die Meteorologische Behörde warnte die Bewohner im Umkreis von vier Kilometern vor weiteren Eruptionen. Vor allem im Herbst ist die Region ein beliebtes Wandergebiet. Viele Besucher kommen, um die Laubfärbung zu beobachten.