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RadiRo, das Festival der Rundfunkorchester

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RadiRo, das Festival der Rundfunkorchester

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Ein wahrer Leckerbissen für Klassikfans ist das RadiRo Festival der Rundfunkorchester in Bukarest mit herausragenden Ensembles aus ganz Europa.Zu den Gästen der diesjährigen zweiten Ausgabe gehörten die Radio-Sinfonieorchester aus Prag und Stuttgart sowie das Orchestre National de France und das finnische Radio-Sinfonieorchester, acht Tage volles Programm, vor ausverkauften Reihen.

Christian Mandeal, künstlerischer Ehrenleiter des RadiRo Festivals : “Radiosymphonieorchester sind eine echte Kraft in der ganzen Welt. Die meisten von ihnen sind erstklassige Orchester. Ihre Besonderheit ist die offenere Herangehensweise mit neuen, spannenden Musikprogrammen im Vergleich zu anderen Orchestern.”

Das Festival stand im Zeichen des Komponisten Richard Strauss, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 150. Mal jährt.

Das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart unter der Leitung von Stéphane Denève gab zwei Konzerte, eines mit Werken von Strauss und Ravel, das andere mit Werken von Bartok und Brahms.

Stéphane Denève; “Wir kommen von überall her und treffen im Konzertsaal aufeinander, die Musiker auf der Bühne und das Publikum in Saal. Und plötzlich sind wir ein einziger Körper mit vielen Köpfern und feiern die geheimnisvolle Kraft der Musik, die uns zusammenführt.”

Zu den Solisten in diesem Jahr gehörte der Violinist Nikolaj Znaider, der mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart das zweite Violinkonzert von Béla Bartók spielte.

Nikolaj Znaider: “Musik ist wichtig für die Menschen, sie ist ein Teil ihres Lebens, nicht einfach nur Unterhaltung oder ein netter Ausgehabend. Musik hat eine Bedeutung für die Menschen, das spürt man an der Art und Weise, wie sie zuhören, an der Intensität. Ich finde das sehr berührend.”

Auch der Gastgeber, das rumänische Rundfunkorchester unter der Leitung von Christian Mandeal spielte, unter anderem Werke von Debussy, Brahms und Strauss.