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„Weißes Haus“: Alarmanlagen abgeschaltet – zu laut!

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„Weißes Haus“: Alarmanlagen abgeschaltet – zu laut!

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Der Irak-Veteran, der jüngst ins Weiße Haus eingedrungen ist, ist weitaus tiefer in das Gebäude vorgedrungen, als bislang bekannt. Wie die "Washington Post" berichtet, gelangte der mit einem Messer bewaffnete Mann bis in die Empfangsräume gelangt. Zunächst hatte es geheißen, der 42-Jährige sei bereits am Eingangsbereich aufgehalten worden. Der Veteran konnte einen Sicherheitsbeamten am Eingang überwältigen und schaffte es bis in den East Room, der häufig für offizielle Empfänge oder Pressekonferenzen genutzt wird. Vor dem Green Room wurde er dann von einem Sicherheitsbeamten gestoppt.

Secret-Service-Chefin Julia Pierson muss sich noch heute vor dem Kongress für die Panne rechtfertigen. Mehrere Sicherheitssperren hatten versagt. Der Eindringling konnte den Zaun überwinden und bis zum Weißen Haus laufen. Der Eingang war nicht wie vorgesehen von einem Wachmann gesichert und weder Wachhunde noch Scharfschützen wurden eingesetzt. Alarmglocken im Wärterhaus waren auf Wunsch des Wachpersonals abgestellt worden, weil sie “zu laut” gewesen seien und häufig “Fehlalarm” ausgelöst hätten.