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Erste Ebola-Diagnose in den USA

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Erste Ebola-Diagnose in den USA

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In den USA ist erstmals ein Fall von Ebola festgestellt worden. Die US-Gesundheitsbehörde teilte mit, das Virus sei bei einem Mann im Bundesstaat Texas diagnostiziert worden. Infiziert habe er sich im westafrikanischen Liberia. Nach seiner Rückkehr vor zehn Tagen, habe er jedoch noch keine Symptome gezeigt. Erst am vergangenen Wochenende suchte er ein Krankenhaus auf und wurde in die Isolierstation gebracht.

Dr Thomas Frieden von der US-Gesundheitsbehörde ist sich sicher, dass es keine unkontrollierte Ausbreitung des Virus geben wird: “Ich habe keine Zweifel, dass wir diesen Ebola-Fall kontrollieren werden, so dass die Krankheit sich in diesem Land nicht weiter verbreiten wird. Es ist sicher möglich, dass jemand der mit dem Patienten Kontakt hatte – ein Familienmitglied oder jemand anderer – in den kommenden Woche Ebola entwickeln kann. Aber wir werden es dort sicher stoppen können.”

Menschen, mit denen der Patient seit seiner Ankunft Kontakt gehabt hatte, werden nun unter Beobachtung gestellt. In den USA wurden seit Beginn der jüngsten Ebola-Epidemie bereits fünf Patienten behandelt. Alle hatten sich jedoch in Westafrika angesteckt, waren dort diagnostiziert und dann in die USA zur Behandlung gebracht worden.