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Hongkong - Demonstranten vermiesen "goldene Woche"


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Hongkong - Demonstranten vermiesen "goldene Woche"

In Hongkong ist eigentlich Hochsaison des Tourismus. Nur geht diesmal keiner hin. Ganz China hat eine Woche Ferien, um den Nationalfeiertag zu feiern. Und Hongkong war in der “goldenen Woche” bisher ein beliebtes Reiseziel für Festlandchinesen.

Doch in der Umgebung der Demonstrationen für mehr Demokratie sind die Juweliergeschäfte, die sonst die Besucher anziehen, jetzt geschlossen. Offene Cafés und Geschäfte sind rar, selbst einige der riesigen Shopping Malls mit ihren Hunderten von Läden bleiben zu: Zehntausende demonstrierten den sechsten Tag in Folge friedlich in der chinesischen Sonderverwaltungsregion. China hat die Proteste in Hongkong als illegale Versammlung verurteilt.

Das große Feuerwerk zum 65. Gründungstag der kommunistischen Volksrepublik China über Hongkongs Viktoria-Hafen wurde jedenfalls abgesagt.

Studentenführer haben gedroht, wichtige
Regierungsgebäude zu besetzen. Sollte Regierungschef Leung Chun-ying
nicht bis Donnerstag zurücktreten, wollen sie ihre “Aktionen verschärfen”.

China hat die Proteste in Hongkong als illegale Versammlung verurteilt, und die chinesischen Zeitungen und offiziellen Medien beschreiben vor allem, wie Hongkongs Finanzwelt, Tourismus und Einzelhandel unter den Protesten zu leiden haben.

Die Hauptverkehrsadern von Central, dem Banken- und Geschäftsbezirk von Hongkong, gleichen in diesen Tagen einer riesigen Fußgängerzone. Über die sonst mit Autos verstopften Straßen wie den Queensway und die Connaught Road schlendern Fußgänger.

su mit dpa

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