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Demokratie-Proteste in Hongkong: China verbittet sich Einmischung in interne Angelegenheiten

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Demokratie-Proteste in Hongkong: China verbittet sich Einmischung in interne Angelegenheiten

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Die Demokratie-Proteste in Hongkong sorgen für Differenzen zwischen den USA und China. Während immer noch tausende Demonstranten die Straßen und Plätze der Wirtschaftsmetropole belagern, verbat sich der chinesische Außenminister Wang Yi bei einem Treffen mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen John Kerry erneut jede Einmischung in interne Angelegenheiten: “Außenminister Kerry sprach über Hongkong. Die chinesische Regierung hat ihre Position deutlich gemacht: Hongkongs Angelegenheiten sind interne Angelegenheiten Chinas. Alle Länder sollten Chinas Souveränität respektieren.”

Die USA forderten eine friedliche Lösung. In den vergangenen Tagen war die Polizei in Hongkong teils mit Tränengas und Pefferspray vorgegangen. Kerry erklärte: “Wir glauben, eine offene Gesellschaft mit dem höchsten Grad an Unabhängigkeit und mit Rechtssataalichkeit, ist von großer Wichtigkeit für Hongkongs Stabilität. Wir hoffen, dass sich die Behörden in Honkong zurückhalten und den Demonstranten das Recht auf friedliche Meinungsäußerung zubilligen.

Die Demonstranten wollen nicht weichen. Sie protestieren gegen eine Reform des Wahlrechts, nach der der Regierungschef 2017 erstmals direkt vom Volk gewählt werden kann. Allerdings will Peking vorher über die Kandidaten entscheiden. Studentenführer haben inzwischen mit der Besetzung von Regierungsgebäuden gedroht, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werden.