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Japan: Suche am Vulkan Ontake vorübergehend eingestellt

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Japan: Suche am Vulkan Ontake vorübergehend eingestellt

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Knapp eine Woche nach dem Vulkanausbruch in Japan mit Dutzenden Toten werden noch immer Wanderer auf dem Berg Ontake vermisst. Von 16 Menschen fehle weiterhin jede Spur, teilten die Behörden mit. Wegen schlechten Wetters musste die Suche erneut verschoben werden. Die Polizei gab die Zahl der bislang geborgenen Toten mit 47 an. So viele Opfer hat es bei einem Vulkanausbruch in Japans Nachkriegsgeschichte noch nie gegeben.

Der Chef des Katastrophenschutzes in Nagano, Ikuo Aoyagi, sagte, sobald es das Wetter erlaube, werde die Suche fortgesetzt. Es sei zu befürchten, dass Opfer unter der Asche begraben seien. Man werde also mit entsprechendem Gerät versuchen, Opfer unter der Asche zu finden und zu bergen.

Der 200 Kilometer westlich von Tokio gelegene Ontake war vergangenen Samstag ausgebrochen. Die meisten Opfer wurden von Felsbrocken erschlagen.