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Spandau Ballet feiern Filmpremiere

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Spandau Ballet feiern Filmpremiere

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Arm in Arm wie in guten alten Zeiten feierten Spandau Ballet Filmpremiere in der Londoner Royal Albert Hall. Der Dokumentarstreifen "Soul Boys of the Western World" erzählt vom Aufstieg der Kultband, die in den 80er Jahren mit Hits wie "True" und "Gold" begeisterte.

Nicht nur ihr glamouröser Pop-Sound war gefragt, auch ihr ganz spezieller Look. Es war die Ära der New-Romantic-Bewegung, quasi das barocke Gegenstück zum Punk.

Gary Kemp: “Ein paar Leute, die aus irgendeinem kleinem Club kamen, wahrscheinlich dem Blitz Club in London, wollten die Jugend- und Popkultur der nächsten 10 Jahre gestalten.”

Tony Hadley: “Es war eine Zeit, in der es außer Musik, Mode und drei Fernsehkanälen kaum etwas anderes gab. Sobald etwas herausstach aus der Masse, waren die Medien verrückt danach.”

Es war auch die Zeit der wilden Partys, der Klubkultur und der androgynen Stilikonen. David Bowie sorgte für Furore oder Boy George von Culture Club. Und Spandau Ballet wurden zum Inbegriff der “New Romantics.

Martin Kemp: “Es ging darum, Spaß zu haben und aus jedem Tag so viel wie möglich herauszuholen.”

Der Film zeigt den sensationellen Aufstieg und den tristen Fall. Ende der Achtziger trennte sich die Band, die Streitigkeiten um das Erbe der gemeinsamen Jahre wurden zum Teil vor Gericht ausgetragen. 2009 kam es zur Wiedervereinigung. Im Juli 2014 wurde die Arbeit an einem neuen Album angekündigt.

Tony Hadley: “Heute sind die Geschmacksgrenzen in allen Bereichen so weit verschoben, dass wir wohl nicht dieselbe Wirkung haben würden, heute kann man niemanden mehr schockieren.”

Martin Kemp: “Wir genießen das Zusammensein und haben viel Spaß. Wir sind wie Brüder in dieser Band.”

Zeitgleich zur Premiere erscheint der Soundtrack in den Verkaufsregalen mit allen Spandau-Ballet-Hits zum Mittanzen.