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Syrien: Die Kämpfe gegen die IS-Miliz in Kobani spitzen sich zu

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Syrien: Die Kämpfe gegen die IS-Miliz in Kobani spitzen sich zu

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Dichter Rauch steht über der nordsyrischen Stadt Kobani. Die kurdischen Kämpfer wehren sich weiter gegen die Angriffe der IS-Miliz. Doch die Hoffnung, die seit zwei Wochen von den Islamisten belagerte Stadt zu verteidigen, schwindet.

Kobani, auf arabisch Ain al Arab, war einst die drittgrößte Kurdenstadt in der Region.
Sie liegt direkt an der Grenze zur Türkei.
Jetzt harren dort laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte nur noch wenige tausend Menschen aus.

ISIL veröffentlichte ein Video auf Youtube, in dem die Region rund um die von den Islamisten besetzte Stadt ar-Raqqa zu sehen ist.
Die US-Koalition würde mit ihren Angriffen nicht die ISIL-Soldaten treffen, sondern Schulen und Krankenhäuser zerbomben, hieß es darin.
Die USA und ihre arabischen Verbündeten hatten in den vergangenen Tagen ISIL-Ziele bei Kobani bombardiert. In der Nacht auf Freitag
flogen sie Angriffe im Norden und Osten Syriens.

Andere Quellen gaben an, dass die kurdischen Truppen die ISIL-Kämpfer erfolgreich zurückdrängen konnten. Den Kurden sei es gelungen, zwei ISIL-Fahrzeuge zu zerstören.
Unabhängige Quellen zur Situation in Kobani und ar-Raqqa gibt es nicht.
Sicher ist nur, dass die ISIL-Kämpfer den kurdischen Kämpfern sowohl zahlenmäßig als auch von der Ausrüstung weit überlegen sind.

Rund 160 000 Menschen sind vor der IS-Miliz in die Türkei geflohen.