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Türkische Intervention in Syrien: Scharfe Töne aus Damaskus

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Türkische Intervention in Syrien: Scharfe Töne aus Damaskus

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Der Beschluss des türkischen Parlaments am Donnerstag, Militäreinsätze in Syrien und im Irak zu erlauben, ist in Damaskus auf scharfe Kritik gestoßen.
Laut der staatlichen Nachrichtenagentur erklärte das syrische Außenministerium, jede türkische Intervention auf syrischem Boden werde als “Verletzung der Souveränität und Akt der Aggression” angesehen.
Seit der Entscheidung kann Ankara dort mit türkischen Bodentruppen oder anderen militärischen Mitteln gegen die IS-Miliz vorgehen.

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu versteht den Beschluss jedoch als eine Hilfsleistung:
“Wir würden nicht wollen, dass Kobani fällt.
Wir haben unsere Brüder aus Kobani willkommen geheißen. Wir werden tun, was immer nötig ist, um zu verhindern, dass das passiert. Die Türkei ist der Beschützer der syrischen Kurden, so wie auch von den Turkmenen und den Arabern.”
Viele Menschen flüchten vor der IS-Miliz in die Türkei.
Deutschland will 10 000 der insgesamt etwa 100 000 kurdischen Kämpfer mit Gewehren, Panzerfäusten und Fahrzeugen ausrüsten.