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IS-Kämpfer nur noch ein Kilometer vor Kobani

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IS-Kämpfer nur noch ein Kilometer vor Kobani

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Die Angriffe der Dschihadisten vom “Islamischen Staat” (IS) auf die eingeschlossene Stadt Kobani (arabisch: Ain al-Arab) in Nordsyrien werden immer heftiger. Am Freitag feuerten die Extremisten rund 60 Granaten auf die kurdische Stadt. Die Dschihadisten zogen ihren Belagerungsring um Kobani noch enger. Ihre Spitzen sind jetzt nur noch einen Kilometer von den Stellungen der kurdischen Verteidiger entfernt.

Der US-Sondergesandte für den Kampf gegen die Dschihadisten, Joe Allen, versucht in der Region Bündnispartner zu gewinnen.

“Ein Sieg über ISIS erfordert eine Gegenoffensive auf dem Boden. Dafür werden wir die Kräfte ausbilden, die an dieser Offensive teilnehmen. Wir übernehmen die Luftunterstützung”, erklärte Sonderbotschafter Allen bei seinem Besuch in Bagdad.

Syrien warnte die Türkei vor einem militärischen Eingreifen. Jede türkische Intervention auf syrischem Boden werde als “Verletzung der Souveränität und Akt der Aggression” angesehen, erklärte das Außenministerium in Damaskus.

Der Vormarsch der Dschihadisten im Irak und Syrien hat ein humanitäre Krise von beträchtlichem Ausmaß ausgelöst. Rund 160.000 Menschen sind vor den IS-Kämpfern in die Türkei geflohen.