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In "No Good Deed" ist Idris Elba der Bösewicht

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In "No Good Deed" ist Idris Elba der Bösewicht

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Niemals nachts fremde Männer ins Haus lassen lautet die goldene Regel. Ehefrau und Mutter Terri hat ein gutes Herz und tut es dennoch, als ein Unbekannter nach angeblicher Autopanne bei ihr vor der Tür steht. Immerhin dargestellt von einem echten Sympathieträger, Idris Elba, leider entpuppt er sich als psychopathischer Verbrecher, der die gesamte Familie terrorisiert. “No Good Deed – Keine gute Tat” heißt der Thriller mit Taraji P. Henson in der Hauptrolle.

“Die Kampfszenen waren wahrscheinlich die größte Herausforderung in meiner Karriere, physisch und mental. Ich dachte nur die ganze Zeit, ich will ihn bloß nicht verletzten, und ihm ging es genauso. Doch das Adrenalin steigt, viele Leute wissen nicht, was bei so einer Kampfszene abgeht. Für die letzte Szene brauchten wir drei Nächte.”

Auch Idris Elba, dem breiten Publikum vor allem für seine Darstellung als Nelson Mandela in “Der Lange Weg zur Freiheit” bekannt, fand die Rolle als Bösewicht sehr anstrengend. Doch gerade der Schlafmangel sorgte für mehr Glaubwürdigkeit, sagt der Schauspieler.

“Bei den nachts gedrehten Szenen sind alle müde und gereizt, deswegen muss man ganz genau aufpassen und sich noch stärker konzentrieren. Wir haben uns das zu Nutzen gemacht bei der Umsetzung der Kampfszenen. Das war gar nicht so einfach. Wir fragten uns, was geschieht gerade, an welchem Punkt der Story sind wir angelangt? Was kommt als Nächstes?”

Trotz eher lauwarmer Filmkritiken startete der Streifen erfolgreich in den US-Kinos. Er kommt am 20. November auf die deutschsprachigen Leinwände.