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IS-Milizen erhöhen Druck: Kämpfe im Irak und Syrien halten an

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IS-Milizen erhöhen Druck: Kämpfe im Irak und Syrien halten an

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Im Irak halten die Kämpfe zwischen den Milizen des “Islamischen Staat” (IS) und der irakischen Armee an – den Islamisten gelang es, Teile der im Norden Bagdads gelegenen Stadt Dhuluiya zurückzuerobern, nach dem die Armee diese zuvor wieder unter ihre Kontrolle gebracht hatte. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, konnten die Milizen zudem weitere Gebiete im Nord- und Westirak erobern. Ein Angriff auf die seit Monaten umkämpfte größte Ölraffinerie des Landes wurde jedoch laut Sicherheitskreisen abgewehrt.

Auch an der syrischen Stadt Kobani erhöhen die Milizen offenbar den Druck: Trotz schwerer Verluste und neuer Luftangriffe des von den USA angeführten Militärbündnisses hätten die IS-Kämpfer Verstärkung im Kampf um die Kurden-Stadt herangezogen, heißt es in Berichten örtlicher Medien.

Auf der türkischen Seite der Grenze haben die Behörden nach wiederholtem Granatenbeschuss die Evakuierung von zwei Grenzdörfern angeordnet. In Suruc schlug eine Mörsergranate in ein Wohnhaus ein. Dabei wurden türkischen Medien zufolge mehrere Menschen verletzt.