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Kleiner Dämpfer für China von der Weltbank

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Kleiner Dämpfer für China von der Weltbank

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Die Weltbank traut Chinas Wirtschaft das von der Regierung vorgegebene Wachstumsziel von 7,5 Prozent nicht ganz zu. Mit einem Plus von 7,4 Prozent wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach knapp unter der Vorgabe der Führung in Peking bleiben. Für 2015 erwarte sie “nur” noch ein Plus von 7,2 Prozent, so die Weltbank.

2013 hatte Chinas BIP noch um 7,7 Prozent zugelegt. Die Regierung versucht zur Zeit, das Wachstumsmodell der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt umzustellen: Weg von einer zu starken Abhängigkeit von Export und Investitionen und hin zu mehr privatem Verbrauch.

Die jüngsten Bürgerrechtsproteste in der Sonderverwaltungszone Hongkong dürften danach nur begrenzte Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung in der Volksrepublik haben.

Ost-Asiens Schwellenländer können dieses und nächstes Jahr 6,9 Prozent wachsen, nach 7,2 Prozent im Jahr 2013, so der Bericht.

“Die Region Ostasien/Pazifik hat auch weiterhin das Potenzial, mit einer höheren Rate zu wachsen als andere Entwicklungsregionen – wenn die politischen Entscheidungsträger mit einer ambitionierten innenpolitischen Reformagenda weiterkommen, die Barrieren für inländischen Investitionen entfernt, die Wettbewerbsfähigkeit der Exportwirtschaft verbessert und die öffentlichen Ausgaben strafft,” sagte Axel van Trotsenburg, Weltbank-Experte für Ostasien und Pazifik.

su mit Reuters