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Weitere Fälle von Ebola auch in Norwegen, Spanien und den USA

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Weitere Fälle von Ebola auch in Norwegen, Spanien und den USA

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Der liberianische Ebolapatient, der im amerikanischen Dallas behandelt wird, schwebt in Lebensgefahr.

Die Seuchenschutzbehörde CDC teilt weiter mit, zehn Menschen würden besonders streng überwacht, die mit dem Mann Kontakt hatten. Anzeichen für Ebola zeige bisher keiner von ihnen.

Inzwischen ist ein Amerikaner, der sich in Liberia angesteckt hat, zurück in die USA geflogen worden.

Der Fernsehkameramann wird in Omaha behandelt. In der Klinik wurde schon letzten Monat ein Ebolapatient behandelt und geheilt.

Auch in Europa gibt es zwei neue Fälle: In Spanien hat sich nach Medienberichten eine Krankenschwester angesteckt, die vor kurzem einen Ebolafall in Madrid betreute.

Es ist vermutlich der erste Fall, in dem sich jemand außerhalb des Ebolakrisengebiets in Westafrika angesteckt hat. Die vorläufigen Testergebnisse müssen aber noch bestätigt werden.

Heute Abend wird außerdem eine Norwegerin in ihre Heimat zurückgeflogen, die für die Organisation “Ärzte ohne Grenzen” in Sierra Leone war und sich dort angesteckt hat.

Die Frau wird im Universitätskrankenhaus von Oslo behandelt werden. Wie es zu der Ansteckung kam, ist laut “Ärzte ohne Grenzen” noch unbekannt.

In Sierra Leone, Liberia und Guinea sind an Ebola inzwischen 3431 Menschen gestorben, fast jeder zweite Erkrankte.

Das sind die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation vom Freitag; voraussichtlich morgen wird die WHO neue Zahlen veröffentlichen.

Für den Kampf gegen Ebola spenden können Sie hier

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I.S.A.R. Germany
Aktion Deutschland Hilft