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Bianchi-Unfall: "Das war Pech"

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Bianchi-Unfall: "Das war Pech"

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Nach dem Unfall von Formel-Eins-Fahrer Jules Bianchi in Suzuka geht die Ursachenforschung weiter. Viele geben den Organisatoren des Großen Preises von Japan die Schuld, sie hätten das Rennen wegen des starken Regens unterbrechen müssen. Immerhin war kurz vor Bianchi auch Sauber-Pilot Adrian Sutil von der Piste gerutscht.

Masamichi Miyazaki, der Sprecher der Rennstrecke, sagte: “Nach Sutils Unfall wurden zwei gelbe Flaggen geschwenkt, was bedeutet, dass die Fahrer die Geschwindigkeit so weit reduzieren müssen, dass sie sofort stoppen können. Leider gab es bei Bianchis Wagen Aquaplaning, und so kam es zu dem Unfall. Das war einfach Pech.”

Bianchi war wenige Runden später in den Bergungskran gekracht, der dabei war, Sutils Wagen wegzuschleppen. Der 25-jährige Franzose erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma, er ist in einem kritischen aber stabilen Zustand, wie seine Familie jetzt erklärte. Der Marussia-Fahrer liegt weiter auf der Intensivstation. Der Rennsport-Dachverband FIA hat inzwischen eine Untersuchung angeordnet.

Hier gelangen Sie zu einem Amateurvideo, das den Unfall zeigen soll