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Bundeswehr setzt Ausbildung von Peschmerga-Kämpfern fort

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Bundeswehr setzt Ausbildung von Peschmerga-Kämpfern fort

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Die Bundeswehr setzt ihre Ausbildung von kurdischen Peschmerga-Kämpfern fort. Sie üben mit deutschen Waffen, die sie im Kampf gegen die IS-Milizen einsetzen sollen. Dazu zählen unter anderem Tausende Sturmgewehre der Typen G3 und G36.

Das Training findet auf einer kurdischen Militärbasis nahe der irakischen Provinzhauptstadt Erbil statt. Derzeit sind 13 deutsche Soldaten in Erbil stationiert. Laut dem deutschen Verteidigungsministerium gebe es zudem Überlegungen, ob die Bundeswehr ein Ausbildungszentrum für Peschmerga-Kämpfer aufbaut und leitet.

Die ersten deutschen Waffen waren Ende September im Nordirak eingetroffen. Ihr Wert beläuft sich auf schätzungsweise 70 Millionen Euro. Deutschland will insgesamt 10.000 Kämpfer ausbilden.

Auch die USA, Großbritannien, die Niederlande und Frankreich beteiligen sich an Waffenlieferungen.