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Krankenhausbeschäftigte protestieren nach Ebola-Vorfall in Madrider Klinik

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Krankenhausbeschäftigte protestieren nach Ebola-Vorfall in Madrider Klinik

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Proteste vor dem Madrider Krankenhaus La Paz: Nachdem sich in einem anderen Spital der gleichen Gruppe eine Krankenschwester mit Ebola angesteckt hat, protestieren hier Beschäftigte.

Sie verlangen von der Regierung mehr Informationen über den Fall und wollen, dass die Verantwortlichen zurücktreten, bis hin zur Gesundheitsministerin.

Außerdem kritisieren sie Einsparungen und Umstrukturierungen, die in den letzten Jahren stattgefunden hätten.

Auch vor dem Krankenhaus Carlos III., in dem sich der Vorfall ereignet hat, haben sich Mitarbeiter versammelt.

Die Ansteckung der Frau müsse untersucht werden, sagt hier ein Gewerkschaftsvertreter; die Verantwortlichen müssten gehen.

Ein Forscher und Fachmann für das Gesundheitswesen, José Repullo, sagt, an dieser Klinik habe es noch letztes Jahr eine gute Station für Tropenmedizin und hochansteckende Erkrankungen gegeben.

Dann sei hier aber geschlossen und umstrukturiert worden, offenbar ohne eine Vision, ohne hinreichende Abstimmung zwischen verschiedenen Verwaltungen.

Das habe zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt stattgefunden und sei in mancher Hinsicht ein Fehler gewesen.

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