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Rio Tinto zeigt Glencore weiter die kalte Schulter

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Rio Tinto zeigt Glencore weiter die kalte Schulter

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Der britisch-australische Bergbaukonzern Rio Tinto hat, wie er selber sagt, eine Fusionsofferte des Rohstoffriesen Glencore abgelehnt. Rio Tinto ist der zweitgrösste Eisenerz-Produzent der Erde. Der kleinere Rivale Glencore habe im Juli Kontakt aufgenommen, um eine mögliche Fusion auszuloten. Bereits im August habe man die Offerte zurückgewiesen. Seitdem habe es keinen weiteren Kontakt gegeben, so das Unternehmen zu neuen Gerüchten in der jüngsten Zeit. Eine Fusion hätte den weltgrössten Bergwerk-Konzern im Wert von rund 127 Milliarden Euro geschaffen.

Der Schweizer Rohstoffriese Glencore hatte im vergangenen Jahr den Konkurrenten Xstrata für rund 46 Milliarden Euro gekauft, die bis dato größte Übernahme in der Branchengeschichte.

«Ivan kennt keine Grenzen in seinen Ambitionen», sagte ein Bankenvertreter (Reuters) mit Blick auf die Zukaufstrategie von Glencore-Chef Ivan Glasenberg. Glencore hatte sich 2011 listen lassen, um mehr Zukäufe realisieren zu können.

su mit Reuters