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Bratusek als Vizepräsidentin der EU-Kommission durchgefallen

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Bratusek als Vizepräsidentin der EU-Kommission durchgefallen

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Das Europaparlament hat Alenka Bratusek als künftige Vizepräsidentin der EU-Kommission abgelehnt. Die frühere slowenische Ministerpräsidentin war für das Ressort Energieunion vorgesehen. Der Sozialliberalen wurde vorgeworfen, sich selbst für das Amt nominiert zu haben. Zudem wurde kritisiert, sie habe zu wenig Detailkenntnisse. Auch der designierte Kommissar für Klimapolitik und Energie, Miguel Arias Canete, war anfangs auf großen Widerstand gestoßen. Der zuständige Fachausschuss des Parlaments stimmte jedoch inzwischen seiner Nominierung zu. Der spanische Konservative hielt bis vor kurzem Anteile an Ölfirmen. Spanische Medien hatten Canete zudem sexistische Äußerungen vorgeworfen.
Der künftige Währungskommissar Pierre Moscovici setzte sich trotz einiger Vorbehalte ebenfalls durch. In seinem Fall hatte es zunächst geheißen, er habe als Finanzminister das Defizit Frankreichs nicht in den Griff bekommen.