Eilmeldung

Eilmeldung

Ebola-Patient in Texas gestorben

Sie lesen gerade:

Ebola-Patient in Texas gestorben

Schriftgrösse Aa Aa

Der Ebola-Patient in Texas ist gestorben. Der 42-Jährige hatte sich in Liberia mit Ebola infiziert, war aber erst in den USA daran erkrankt. Bei dem Fall handelte es sich um die erste Ebola-Diagnose außerhalb Afrikas seit Beginn der aktuellen Epidemie.

Der Mann war aus Liberia kommend in die USA eingereist, einige Tage später waren in Texas die Krankheitssymptome aufgetreten. Nach Angaben der Klinik starb der Liberianer um 14.51 MESZ. Der Mann war am 20. September in Texas angekommen, vier Tage später klagte er über Fieber und Unwohlsein. Dennoch wies ihn ein Krankenhaus ab, obwohl er nach Aussage von Verwandten extra darauf hingewiesen habe, aus dem Ebolagebiet zu kommen.

Die liberianische Regierung warf ihm vor, bei der Ausreise gelogen zu haben. Obwohl er einer todkranken Frau in ein Taxi geholfen habe, habe er beteuert, keinen Kontakt zu Kranken gehabt zu haben. Bei der Ausreise hatte er eine Körpertemperatur von 36,3 Grad, also völlig normal.

„Die Angst in Amerika ist groß und durch den Todesfall in Texas wird sie nur noch angefacht. Trotz aller Versicherungen der Behörden habe ich Menschen gehört, die sich fragten, ob es sicher sei öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder die Kinder in die Schule zu schicken. Noch ist das keine Panik, aber Nervosität“, kommentiert der Washington-Korrespondent von euronews.