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EU-Beschäftigungsgipfel: "Wir sehen die Risiken und Gefahren"

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EU-Beschäftigungsgipfel: "Wir sehen die Risiken und Gefahren"

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Die EU-Staats- und Regierungschefs sind uneins über den weiteren Kampf gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Das wurde zu Beginn des EU-Beschäftigungsgipfels in Mailand deutlich.

Während Deutschland darauf pochte, dass vorhandene Milliarden-Hilfen effektiver vergeben werden müssten,
machte Frankreichs Präsident Francois Hollande deutlich, dass die Mittel insgesamt nicht ausreichten:

“Wir müssen das Programm gegen die Jugendarbeitslosigkeit als Programm für Wachstum in Europa betrachten. Darum geht es für Europa. Wenn Europa der nächsten Generation keine Hoffnung vermitteln kann, werden die Leute dem Kontinent den Rücken zuwenden. Wir sehen die Risiken und die Gefahren. Europa muss für junge Leute wieder zu einer Möglichkeit werden.”

Vor dem bereits dritten EU-Beschäftigungsgipfel bleibt die Jugendarbeitslosigkeit in der Euro-Zone ein riesiges Problem:

3,3 Millionen Menschen unter 25 Jahren waren im August erwerbslos. Betroffen sind vor allem Länder wie Spanien, Griechenland, Italien und Kroatien.