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Konjunktur: Irland zeigt dem Rest der Eurozone den Auspuff

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Konjunktur: Irland zeigt dem Rest der Eurozone den Auspuff

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Irlands Wirtschaft wird in diesem Jahr voraussichtlich um 4,7 Prozent wachsen. Diese Dynamik sollte die Arbeitslosenquote im kommenden Jahr auf knapp über 10 Prozent drücken, so das Finanzministerium – es rechnet allein mit 14.6 Prozent mehr Investitionen als 2013.

Seit dem Abschluss seiner internationalen Rettungsaktion Ende vergangenen Jahres schwimmt Irland gegen den Strom in der Euro-Zone, wo die gesamtwirtschaftliche Erholung ins Stocken geraten ist.

Irish Beschäftigung erholt sich, die Exporte auch und die Konsumenten sind in Hochstimmung wie seit sieben Jahren nicht.

Die Regierung hatte ihre Prognose für das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Monat dreimal nach oben revidiert. Jüngste Daten hatten im zweiten Quartal einen Aufschwung von 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gezeigt, nach zwei Jahren fast ohne Wachstum.

“Es gibt eindeutige Hinweise, die Erholung gewinnt an Dynamik, angeführt vom Export-Sektor”, sagte John McCarthy, Chefvolkswirt im Finanzministerium, vor einem Parlamentsausschuss.

“Noch wichtiger sind jetzt konkrete Hinweise, dass die Erholung an Breite gewinnt. Die Binnennachfrage liefert zum ersten Mal seit 2007 einen positiven Wachstumsbeitrag, die Leute merken das an ihrer Brieftasche.”

Laut Regierung erlaubt der Aufschwung, 2 Milliarden Euro an geplanten Streichungen im Haushalt 2015 – zu streichen.

su mit Reuters