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Russland feiert Formel-1-Debüt

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Russland feiert Formel-1-Debüt

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Eben noch Olympiastadt, jetzt Gastgeberin für die Formel 1: Am Wochenende findet das röhrende Rennspektakel in Sotschi statt, und damit zum ersten Mal auf russischem Boden. Dafür hat sich die Schwarzmeerstadt kräftig herausgeputzt, rund um das Autodrom etwa wurden Hunderte verschiedene Pflanzen gesetzt. Die Rennstrecke führt mitten durch den Olympischen Park.

Eine Formel-1-Begeisterte aus Irkutsk sagt:“Wir schauen uns jedes Wochenende die Formel 1 im Fernsehen an. Wir haben auch Rennen in verschiedenen Ländern gesehen. Und weil es das erste Mal in Russland stattfindet, sind wir hergekommen, das können wir doch nicht verpassen.”

Der Taxifahrer Oleg meint: “Viele hier halten die Taxifahrer von Sotschi für genauso gut wie die Rennfahrer. Gut, wir haben andere Autos, ansonsten könnten wir es mit ihnen aufnehmen.”

Nach dem Crash von Marussia-Fahrer Jules Bianchi in Suzuka steht das Thema Sicherheit beim russischen Formel-1-Debüt natürlich besonders weit vorn. Marussia, der britisch-russische Stall, wird selbst übrigens nicht dabeisein, das habe aber rein kommerzielle Gründe und nichts mit dem Unfall von Bianchi zu tun.