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Kampf um Kobani: Türkei muss laut USA "zentrale Rolle spielen"

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Kampf um Kobani: Türkei muss laut USA "zentrale Rolle spielen"

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In Nordsyrien hält der erbitterte Kampf um die Grenzstadt Kobani an. Die Milizen des “Islamischen Staat” (IS) hätten die kurdische Stadt in der Nacht erneut angegriffen, das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Zuvor hatten sich die Islamisten nach Luftschlägen der Anti-IS-Koalition an den Stadtrand zurückgezogen.

US-Präsident Barack Obama bezeichnete den Kampf gegen die IS-Miliz bei einem Treffen mit dem Pentagon jedoch als “weiterhin schwierige Mission”. Die türkischen Pläne zu einer international kontrollierten Pufferzone an der Grenze zu Syrien seien für die USA kein Thema, so Außenamtssprecherin Jen Psaki. Über weitere Möglichkeiten werde beraten. “Die Türkei fühlt die Bedrohung durch ISIL im gleichen Maße oder sogar noch mehr als andere Staaten”, so Psaki. “Sie muss eine zentrale Rolle spielen, darum geht es bei unseren Gesprächen.”

Die Luftschläge der Militärkoalition sollten als Mittel im Kampf gegen die IS-Miliz nicht überschätzt werden, so das Pentagon. Vor allem von der Türkei werde mehr Einsatz erwartet, hieß es aus Washington. Sollte Kobani fallen, würden die IS-Kämpfer laut Experten mehr als die Hälfte der syrisch-türkischen Grenze kontrollieren.