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Schlacht um Kobani: Türkei lehnt alleinige Bodenoffensive ab

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Schlacht um Kobani: Türkei lehnt alleinige Bodenoffensive ab

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Nach wie vor tobt die Schlacht um die Stadt Kobani an der Grenze zwischen Syrien und der Türkei.

Die Kämpfer der Organisation Islamischer Staat sollen mehrere Ortsteile besetzen. Die von den USA angeführte Koalition wollte die IS-Milizen mit Luftangriffen vertreiben – bisher ist der Plan fehlgeschlagen. Der neue NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach mit dem türkischen Außenminister Mevlut Cavusoglu über mögliche Maßnahmen.

“Es ist unrealistisch zu erwarten, dass nur die Türkei Bodentruppen entsendet”, betonte Cavusoglu. “Die Verhandlungen mit unseren Verbündeten laufen noch, wir sprechen über alle Aspekte. Wenn eine gemeinsame Entscheidung getroffen wird, wird die Türkei nicht zögern, ihren Teil beizutragen.”

Die türkische Forderung nach einer Flugverbotszone über Syrien, wies Stoltenberg zurück. US-Präsident Barack Obama gerät angesichts seiner Strategie im Kampf gegen die IS-Milizen zusehends in die Kritik.

Die Organisation Islamischer Staat veröffentlichte Bildmaterial, das Waffen und militärische Ausrüstung zeigen soll, die die IS-Kämpfer von kurdischen Truppen erobert haben. Im Laufe der vergangenen Monate haben die IS-Milizen unter anderem Panzer und Maschinengewehre aus irakischem und syrischem Besitz erbeutet.