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USA: Zweiter möglicher Ebola-Patient in Krankenhaus eingeliefert

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USA: Zweiter möglicher Ebola-Patient in Krankenhaus eingeliefert

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Nach dem Tod des ersten Ebola-Patienten in den USA ist der Fall eines Mannes bekannt geworden, der sich möglicherweise in der Wohnung des Verstorbenen infizierte. Der Patient mit Ebola-Symptomen wurde in das Krankenhaus in Dallas eingeliefert, in dem auch der Tote lag. Sein Fall gelte bisher jedoch als geringes Risiko, so der Feuerwehrchef der texanischen Stadt Frisco, Mark Piland. Der Patient habe berichtet, dass er in der Wohnung des verstorbenen Ebola-Patienten in Dallas gewesen sei. Dort habe er laut aktuellem Informationsstand Kontakt zu Mitgliedern der Familie des Verstorbenen gehabt, jedoch nicht zu dem toten Patienten selbst.

Der am Mittwoch verstorbene Thomas Duncan war aus Liberia in die USA gereist. Er war der erste Ebola-Patient, bei dem die Diagnose in den Vereinigten Staaten fiel. Die Symptome waren einige Tage nach der Ankunft des Liberianers in Texas aufgetreten.

Krankenhäuser und Behörden wollen eine Ausbreitung des Virus verhindern. New Yorker Krankenhäuser simulieren bereits seit Tagen den Ernstfall, wie das Wall Street Journal berichtete. An Flughäfen sind weitere Vorsichtsmaßnahmen geplant. Reisende aus den von der Ebola-Epidemie betroffenen Ländern in Westafrika sollen ab Samstag an fünf großen internationalen Flughäfen auf Symptome untersucht werden.