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Auf ein Wort mit Roger Milla

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Auf ein Wort mit Roger Milla

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Roger Milla ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Stürmer seiner Zeit gewesen. Der Kameruner erzielte 102 Tore für sein Team. Beim Einzug ins Viertelfinale der WM 1990 war er einer der wichtigsten Spieler.
Wir haben ihn getroffen:

Slimane Yasini:
“Warum gibt es solche Stürmer wie Sie heute nicht mehr in Afrika? Liegt das an der Zeit damals oder am System? War es früher härter?

Roger Milla:
“Ja, das kann man so sehen. Es war härter. Wir waren disziplinierter. Da gibt es einen Unterschied zu heute. Der afrikanische Fußball hat sich sehr verändert. Geld spielte damals keine Rolle, ganz im Gegensatz zu heute. Heute ist DAS doch die treibende Kraft. Das ist sehr schade und es macht mich traurig. Auch die Tatsache, dass weder die FIFA noch unser Verband einmal etwas verändern, ist nicht gut. Im afrikanischen Verband (CAF) weiß man genau, dass Chaos bei uns herrscht. Aber sie tun nichts dagegen. Es fehlen Strukturen. Wie sollen wir jemals ein Finale erreichen, wenn keine Ordnung herrscht ? Das ist nicht machbar.”

Unser nächster Gesprächspartner ist Jean-Marie Pfaff. Der Kongress Sportel ist einer der wichtigsten internationalen Sport-Marketing-Events. Schauplatz ist Monaco.