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Ebola: Hotel in Mazedonien abgeriegelt

Nachdem am Donnerstag in Mazedonien ein Brite möglicherweise an Ebola gestorben ist, ist das Hotel, in dem er sich aufgehalten hatte, abgeriegelt worden. Der Brite war am 2. Oktober aus Großbritannien in der mazedonischen Hauptstadt Skopje eingetroffen. Unbestätigten Angaben zufolge war er vorher in Nigeria gewesen. Ein zweiter britischer Staatsbürger und Hotelangestellte müssen im Gebäude bleiben.

Die Epidemie ist auch Thema der am Freitag in den USA beginnenden Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Tom Frieden, der Direktor der US-Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (Centers for Disease Control and Prevention, CDC) erklärt: “Es handelt sich um eine fluide und heterogene Epidemie. Es wird ein langer Kampf werden. Ich habe bisher nur einmal zuvor so etwas erlebt, und das war mit AIDS. Wir müssen alles tun, damit dies nicht das nächste AIDS wird.”

In den westafrikanischen Staaten Liberia, Sierra Leone und Guinea sind bislang über 8000 Ebola-Infizierte registriert worden. Die Dunkelziffer ist Experten zufolge aber sehr hoch. Mehrere Flughäfen haben bereits spezielle Kontrollen eingeführt. Aus Angst vor Ebola traten am New Yorker Flughafen La Guardia etwa 200 Reinigungskräfte in den Ausstand.

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